Spielbericht SV Diersburg 18.09.2019

In der englischen Woche empfing der SV Fautenbach den Tabellenelften aus Diersburg. Den Zuschauern bot sich jedoch in Durchgang eins eine mehr als ereignisarme Partie. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend im Mittelfeld, Fehlpässe waren vermehrt auf der Tagesordnung und hochkarätige Chancen blieben Mangelware. Lediglich Philipp Lemminger versuchte da zwei mal fulminant aus der Ferne, stellte Gästekeeper Kevin Eisenmann damit jedoch auch vor keine unlösbaren Aufgaben.
In der zweiten Halbzeit wurde es für die Anhänger beider Teams dann deutlich aufregender.

Mit Marvin Boschert und Erik Oscipok brachte Coach Manuel Vogt zudem zwei neue Kräfte, die zusätzlich Schnelligkeit in das Spiel brachten. In der 63. Spielminute brachte Jonas Vath die Hausherren dann in Führung. Nachdem er zuvor zwei mal an Schlussmann Kevin Eisenmann scheiterte, macht er es getreu dem Sprichwort „alle guten Dinge sind drei“ dann besser. Der schnelle Außenbahnstürmer schnappte sich schon an der Mittellinie den Ball, sprintete los, um drei Gegenspieler stehen zu lassen und letztendlich unhaltbar zu vollstrecken. Kurz darauf war es dann Felix Weber der nach einer punktgenauen Flanke dem SVD-Keeper mit einem wuchtigen Kopfball prüfte. In der 84. Spielminute gelang dem Team von Trainer Dirk Ruthard dann tatsächlich der Ausgleich. Nach einer tollen Freistoß-Flanke aus dem Halbfeld schraubte sich Raphael Viol im Strafraum am höchsten und köpfte platziert zum 1:1 ein. Gerade in dieser Phase zeigte sich jedoch erneut die Stärke der Rothosen. Anstatt die Köpfe hängen zu lassen, glaubte man an die eigenen Fähigkeiten und erzielte nur vier Minuten nach dem bitteren Ausgleich die erneute Führung. Lucas Fallert setzte sich gekonnt im Mittelfeld durch und passte dann uneigennützig auf den mitgelaufenen Marvin Boschert, der zum 2:1-Siegtreffer traf und damit den sechsten Sieg im sechsten Spiel sicherstellen konnte. In der Schlussminute hatte Joshua Mark sogar per Strafstoß noch die Chance auf 3:1 zu stellen, traf dabei jedoch nur den Pfosten.

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